VERÖFFENTLICHUNGEN

E-Books und Paperbacks

Opera Momentaufnahme_2021-01-14_094535_w

INTRAUTERINE FRÜHTRAUMATISIERUNGEN

AUSWIRKUNGEN AUF DIE EMOTIONSREGULATION VON JUGENDLICHEN

Konzeption einer hypothetischen Studie
Hausarbeit, 2019
20 Seiten, Note: 1,0

In dem Moment, in welchem Ei- und Samenzelle miteinander verschmelzen, beginnt die Entwicklung des Menschen im Körper der Mutter. Die ersten drei Monate entscheiden über Leben oder Tod und auch später ist die Gefahr noch nicht gebannt. Was geschieht mit dem Embryo und später Fötus, wenn der sich gerade entwickelnde Mensch intrauterinen Traumatisierungen ausgesetzt wird? Welche Auswirkungen haben Drogen, epigenetische und Umwelt-Einflüsse, Gewalteinwirkungen oder Krankheiten der Mutter auf das ungeborene Kind? Wie wirken sich diese einschneidenden Erlebnisse auf die Entwicklung des Gehirns aus und welche Folgen hat das auf die Emotionsregulationsfähigkeiten in der Adoleszenz, während der das Gehirn völlig umstrukturiert wird? Diesen Fragen soll durch die Konzeption einer hypothetischen Studie nachgegangen werden. In dieser sollen Ideen entworfen werden, wie man den Zusammenhang zwischen diesen traumatischen, intrauterinen Einflüssen und den Auswirkungen auf die Emotionsregulationsfähigkeiten von Jugendlichen messbar machen könnte.

Webaufnahme_9-7-2021_172049_www.grin.com.jpeg

DER VORWÄRTS GERICHTETE ABRUFÜBUNGSEFFEKT BEI VORSCHULKINDERN ZWISCHEN VIER UND SECHS JAHREN

Bachelorarbeit, 2021
71 Seiten, Note: 1,0

Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der theoretischen Konzeption einer Studie zum Nachweis des vorwärts gerichteten Abrufübungseffekts bei Vorschulkindern im Alter von vier bis sechs Jahren. Bisher wurde dieser Effekt in nur einer einzigen Studie mit Kindern erforscht und dieser bei älteren Grundschulkindern (im Mittel achtjährigen) und Erwachsenen, jedoch nicht bei Vorschulkindern (im Mittel sechsjährigen), nachgewiesen (Aslan & Bäuml, 2016). Da die Forscher für ihre Experimente nur Wortlisten benutzten, Vorschulkinder aber mit diesen noch nichts anfangen können (Tzuriel, 2001), will die vorliegende Arbeit auf die Wichtigkeit von kindgerechtem Testmaterial hinweisen und Lösungsvorschläge, in Form von neu entwickeltem Testmaterial auf Bild-Sprach-Ebene, anbieten. Im Folgenden wird erklärt (1) worauf es bei der Konzeption von kindgerechtem Testmaterial für die Altersstufe zwischen vier und sechs Jahren ankommt, (2) welche entwicklungspsychologischen Fakten beachtet werden müssen, (3) wie ein motivierendes Experiment für Vorschulkinder aufgebaut sein muss und (4) welche statistischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit ein Nachweis des vorwärts gerichteten Abrufübungseffektes bei Vorschulkindern im Alter von vier bis sechs Jahren gelingen kann.
Schlüsselwörter: vorwärts gerichteter Abrufübungseffekt, Gedächtniseffekte bei Vorschulkindern, kindgerechtes Testmaterial

Webaufnahme_3-1-2022_10185_www.grin.com.jpeg

GREETING BEHIND CLOSED ELEVATOR DOORS

A TABOO BREAKING OBSERVATION STUDY

Hausarabeit/Term Paper, 2018
16 Seiten/Pages, Note/Grade: 1,3

Often social sciences are concerned with the subject of civil inattention (Goffman, 1963) and the impact on passengers during elevator rides. Scientists have researched the non-verbal communication by observing how people react to rule breaking staring, or demonstrative avoidance of eye contact (Zuckerman, Miserandino, & Bernieri, 1983). Others researched about the basic rules of entering the elevator and the maximisation of distance inside the cabin in order to avoid personal contact. This is coupled with research on the space requirements of looks and the captive audience of conversations with other passengers (Hirschauer, 2005). Recent studies about elevator design and its impact on the passengers showed that there are hierarchical systems inside elevators of office buildings when searching for the right position to protect personal space inside the cabin, the interaction of the passengers, as well as fixed rules for inconspicuous behaviour (Rousi, 2013).

According to Hirschauer (2005), the role of the elevator door “Talks are often opened and closed with the door” (p.56) and in addition to studies about non-verbal conversation, an innovative survey was realized. How do elevator passengers react when they are confronted with a common yet unexpected greeting behind closed elevator doors after already having taken their personal inconspicuous position in the cabin? Is it more important to stay “invisible” than to be polite and to greet back? “...those people marked as present by the elevator, in most cases all agree to treat each other as not present.” (Hirschauer, 2005, p.60)

It is like breaking a taboo because in everyday situations the common greeting just happens while entering the elevator and not when the doors are already closed. Regarding the fact that the study was lanced in Germany it is important to remark that we cannot compare the greeting habits here to them in other nations. In the following the method of the observation is explained and the results are analysed.


Schlüsselwörter/Tags: elevator, civil inattention, non-verbal communication, personal space, human behaviour, behaviour observation, elevator doors, elevator design, human design, personal distancing

BLOGARTIKEL

bei der ALH-Akademie

image003.png

EPIGENETIK: DIE VERERBUNG VON TRAUMATA

Meine Tochter steht neben mir in der Küche und ich greife über sie hinweg zur Tür des Geschirrschranks, um ein paar Teller einzuräumen. Plötzlich zuckt sie zusammen, reißt beide Arme schützend über ihren Kopf, so als wolle sie einen Schlag abwehren. Wir schauen uns an und sind wie erstarrt. Was ist da gerade passiert? Meine Tochter blickt mich völlig irritiert an und sagt: „Was war das denn? Ich hab‘ gedacht, Du willst mich schlagen".

Ich werde unsicher. Meine Gedanken springen in die Vergangenheit. Ich erinnere mich: Wie oft habe ich solche Situationen erlebt, als ich meinen Kopf schützen musste. Ich habe Angst. Angst, so zu werden wie meine Mutter. Seit ich selbst Mutter bin, schwebt dieses Damoklesschwert immer über mir. Das Damoklesschwert des Gedankens: „Menschen, die selbst misshandelt wurden, werden später selbst zu Tätern. Das liegt in den Genen.“